"zuhause am girardplatz" - Alterswohnungen die modernsten Ansprüchen genügen

Am Girardplatz erstellt die «60plus AG» eine moderne
Wohnsiedlung für ältere Menschen, die nicht nur ästhetisch
und baulich hohen Ansprüchen genügt. Auch
das Energiekonzept der Siedlung ist nach modernsten
Erkenntnissen aufgebaut. Auf der Homepage der Firma wird das Projekt wie
folgt umschrieben: «Es ist geschaffen für Menschen,
die sich einen Grossteil ihrer Eigenständigkeit bewahrt
haben. Es vereint komfortables Wohnen mit individuellen
Service- und Betreuungsleistungen, die nach Bedarf
oder auf Wunsch bereitgestellt werden.»
Wohnen mit Service bedeute nicht ein elegantes
«Abstellgleis», sondern ein komfortables Zuhause für
alle, die an Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Sport
teilhaben wollen: mit gut erreichbaren öffentlichen
Verkehrsmitteln, besten Serviceleistungen und einem
breiten Angebot an Kursen, Unterhaltung und persönlicher
sowie medizinischer Betreuung.
Neben diesen Service-Dienstleitungen ist aber auch
das Energiekonzept der Überbauung sehenswert. Das
Haus wird nach Minergie-Standard gebaut. Auf dem
Dach werden insgesamt 242 Solarzellen mit einer Gesamtgrösse
von rund 400 m einer Versorgung von etwa 10 Haushaltungen mit rund
52'272 kWh/a. Diese Energie reicht aber nicht für den
ganzen Komplex mit rund 60 Wohnungen aus. Die
restliche Energie wird deshalb von einem Blockheizkraftwerk
sichergestellt, wie Architekt Frank Schneider
gegenüber der SWG-Poscht erklärt. Dank einer Wärmekraftkoppelung
mit Erdgas kann die Nebenwärme
zur Stromerzeugung genutzt werden.


Für den Architekten Frank Schneider ist dies ein
wichtiger Teil des Konzeptes. «Wir müssen mit den
natürlichen Ressourcen sparsam umgehen», weiss er,
«die Möglichkeiten voll ausschöpfen und auch erneuerbare
Energien miteinbeziehen.» Genau dies wird bei
der Überbauung konsequent durchgesetzt, und zwar
in allen Belangen. So wird die Gesellschaft auch eigene
Elektrofahrzeuge beschaffen, die sie den Bewohnerinnen
und Bewohnern gegen einen Unkostenbeitrag
ausleihen wird. «Natürlich werden diese Fahrzeuge nur
durch unseren eigenen Strom betrieben», verspricht
Schneider, «wir haben somit die Automotoren quasi
nicht mehr im Auto, sondern im Haus.»
Mit der Überbauung am Girardplatz realisieren die
«60plus AG» und die SWG ein Projekt, das sicher als
Pionierprojekt gelten kann. Die beiden Firmen nehmen
damit ihre Verantwortung gegenüber den Menschen
und der Umwelt wahr. Hoffen wir, dass dies Schule
macht …