Strom sparen im Haushalt

Oft kann mit einfachen, aber wirkungsvollen Massnahmen im Haushalt ein recht hohes Energiesparpotential ausgenützt werden. Man muss diese Massnahmen nur kennen – und natürlich muss man sie auch befolgen.


Der sorgfältige Umgang mit der Energie liegt uns am Herzen, ganz nach der Devise: die billigste und umweltfreundlichste Energie ist diejenige, die gar nicht erst verbraucht wird. Gerne geben wir Ihnen auch persönlich Auskunft. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.


Die Energieetikette

Die Energieetikette zeigt, wie ausgeprägt der grüne Daumen bei einem Gerät ist. Seit dem 1. Januar 2002 sind in der Schweiz der Energieverbrauch und weitere Geräteeigenschaften mit der energieEtikette für verschiedene Haushaltgeräte zu deklarieren. Die rechtliche Basis bildet die Energieverordnung, mit zusätzlicher Bezugnahme auf die EG-Richtlinien. Dank der energieEtikette genügt beim Kauf von Haushaltgeräten und Lampen ein einziger Blick für die Beurteilung des Energieverbrauchs. Dieser ist in Energieeffizienzklassen von A bis G eingeteilt, wobei A (grün) die beste und G (rot) die schlechteste Klasse ist. Die energieEtikette enthält weitere wertvolle Informationen: so ist der genaue Energieverbrauch in kWh angegeben: bei Kühlschränken ist der Nutzinhalt oder bei Waschmaschinen und Geschirrspülern ist die Waschwirkung deklariert. Auch beim Autokauf kann die energieEtikette Aufschluss geben über den Verbrauch sowie die Umweltverträglichkeit. Lassen Sie sich also von Ihrem Autoverkäufer beraten.







Tipps fürs Waschen
  • Feinwäsche und leicht verschmutzte Buntwäsche immer bei 40 Grad und im Spar-, Kurz- oder Expressprogramm waschen.
  • Kochwäsche nur ab und zu bei 90 Grad waschen, sonst genügen 60 Grad.
  • Bei leicht verschmutzter Wäsche kann problemlos auf das Vorwaschen verzichtet werden.
  • Füllen Sie die maximale Wäschemenge ein, überschreiten Sie diese aber nicht.


Tipps fürs Trocknen
  • Fürs Trocknen der Wäsche wird bis zu drei Mal mehr Energie verbraucht als für das Waschen!
  • Deshalb sollte die Wäsche in der Waschmaschine geschleudert und wenn immer möglich im Freien getrocknet werden. Und wenn dies nicht möglich ist, vergessen Sie nicht den Tumbler gut zu füllen.
  • Der Luftfilter des Tumblers sollte nach jedem Trocknungsgang gereinigt werden.


Tipps beim Licht
  • Licht ist bei Sonnenschein nicht nötig.
  • Überall, wo es möglich ist, sollten Sparlampen oder Leuchtstoffröhren installiert werden.
  • Lassen Sie sich bei Neuanschaffungen von Beleuchtungskörpern unbedingt beraten und achten Sie auf die energieEtikette.


Tipps fürs Kochen
  • Die Verwendung von Isolierpfannen und Dampfkochtöpfen trägt wesentlich zur Reduktion des Energieverbrauchs bei.
  • Der Deckel auf der Pfanne hat ein Sparpotenzial von rund 25 Prozent!
  • Der Durchmesser der Pfanne sollte zudem mit der Grösse der Kochplatte übereinstimmen. Die Restwärme der Kochplatte kann auch zum Kochen ausgenutzt werden.
  • Unebenes Kochgeschirr sollte ersetzt werden.
 
Tipps fürs Abwaschen
  • Es ist wichtig, das Fassungsvermögen der Maschine voll auszunutzen.
  • Bei nur leicht verschmutztem Geschirr reicht das Sparprogramm aus.
  • Das Vorspülen unter fliessendem Wasser ist nicht immer nötig.
 
Tipps beim Kühlen und Gefrieren
  • Hier gilt es, nie warme Speisen (Reste) in den Kühlschrank stellen!
  • Die Türe sollte immer nur kurz geöffnet werden.
  • Als richtige Lagertemperatur gelten im Kühlschrank 5 bis 7 °C, beim Tiefkühler -18 °C.
  • Kühlschränke ohne automatische Abtauung und Gefriergeräte sollten regelmässig abgetaut werden (Gebrauchsanweisung beachten).