Wie es begann...

Die Geschichte der heutigen SWG reicht weit zurück.


Bereits Anno 1541 wurden erste Spuren einer Wasserversorgung entdeckt. Die damalige Regierung verlangte von der Gemeinde, dass der Brunnen ins Dorf verlegt wird. Im Laufe der Jahre bildeten sich mehrere Brunnengenossenschaften.


Die eigentliche Wasserversorgung für die ganze Gemeinde entstand erst 1903. Die Gemeindeversammlung genehmigte einen Vertrag mit der Bürgergemeinde, wonach das Wasser des Dorfbaches und der Limmersmattquelle durch die Einwohnergemeinde erworben werden sollte.


1913
Beim Bau des 8,5 km langen Grenchenbergtunnels wird im Januar 1913 die erste Wasserader angebohrt, bei welcher sich 250 l/s Wasser in den Tunnel ergiesst. Bei der kurz darauffolgenden Anbohrung einer weiteren Wasserader im März 1913 fliesst 370 l/s Wasser in den Tunnel. Dies führt dazu, dass dem ganzen Dorf das Trink- und Betriebswasser entzogen wird. Man geht davon aus, dass vermutlich noch einige Wasseradern im Grenchenberg verborgen sind. In der Folge können 20 einzelne Quellen im Grenchenberg gefasst werden. Dank der Tunnelsanierung im Jahr 2006 kann die Stadt Grenchen heute fast zu 80 % mit diesem Wasser versorgt werden. Hinzu kommt das Wasser aus der Gruppenwasserversorgung Grenchen mit Fassungen in Kyburg, Obergerlafingen und Recherswil.


1914
Im Januar 1914 übernimmt Grenchen den Betrieb des Gaswerkes in eigener Regie. Gleichzeitig werden die Gemeinden Bettlach und Lengnau von Grenchen aus mit Gas versorgt.



1901

In Grenchen brennt die 1. Glühbirne. Die dafür notwendige Energie wird von der Aare- und Emmenkanal AG (AEK) geliefert.


1931
Grenchen will den Strom selber verteilen. An der Urnenabstimmung vom 20. + 21. Dezember 1930 wird mit überwältigender Mehrheit die Übernahme des gesamten elektrischen Verteilnetzes Grenchen von der AEK beschlossen. Am 1. Juli 1931 nimmt das Elektrizitätswerk Grenchen seinen Betrieb auf.


1986
Die Synergien des Gas- und Wasserwerkes sowie des Elektrizitätswerkes sollen genutzt werden. Die Behörden beschliessen deshalb die Zusammenlegung der beiden Werke zu den Städtischen Werken Grenchen.


1996
Die Städtischen Werke Grenchen werden zur selbständig öffentlich-rechtlichen Unternehmung.


2010
Aus den Städtischen Werken Grenchen wird die SWG, eine gewinnende Partnerin für alle Energiefragen.