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Fokus: Neue Wärmestrategie, eine echte Grenchner Lösung

Geschrieben von SWG | Mar 10, 2026 7:00:01 AM

Heute nutzen rund zwei Drittel der Gebäude in der Region eine fossile Heizung. Viele Hauseigentümerinnen und -eigentümer zögern, auf eine klimafreundliche Heizlösung zu wechseln. Denn sie fürchten hohe Investitionen. Dem trägt die SWG mit ihrer neuen Wärmestrategie Rechnung. Diese basiert auf drei bewährten und zugleich nachhaltigen Technologien: mit Gas/Biogas betriebene Gasheizungen, Nahwärmeverbünde und Wärmepumpen-Lösungen.

Mit ihrer neuen Wärmestrategie treibt die SWG das klimafreundliche Heizen in der Region voran. Die Strategie basiert auf drei klimafreundlichen Technologien: mit Gas/Biogas betriebene Gasheizungen, Nahwärmeverbünde und Wärmepumpen-Lösungen. Deshalb erhöht die SWG bei ihrem Gas schrittweise den Biogas-Anteil.

«Unsere neue Wärmestrategie passt zu Grenchen: Sie ist pragmatisch, umsetzbar und vor allem bezahlbar», sagt Geschäftsleiter Lars Losinger. «Hauseigentümerinnen und -eigentümer müssen damit keine hohen Investitionen tätigen.» Bei Nahwärmeverbünden übernimmt die SWG neben Planung, Realisierung und Betrieb genauso die Finanzierung. Die Investitionskosten werden in die vertraglich vereinbarten Wärmepreise eingerechnet. Auch bei neuen Gasheizungen ist ein solches sogenanntes Contracting möglich.

Gas immer erneuerbarer

Für bestehende Gaskundinnen und -kunden bedeutet die neue Wärmestrategie: Sie können ihre Gasheizung auch langfristig weiternutzen und erhalten immer mehr erneuerbares Gas. «Ab Juli 2026 enthält unser Gas für alle Kundinnen und Kunden 15 Prozent Biogas», so Lars Losinger. «In den kommenden Jahren erhöhen wir diesen Anteil schrittweise.» Dazu baut die SWG ihre eigene Produktion aus: Zusätzlich zu ihrem Biogas aus Klärschlamm der ARA Regio Grenchen produziert sie künftig auch Biogas aus Substraten wie etwa Grüngut und Mist.

Von Ölheizung auf Gasheizung mit Biogas wechseln

Auch wer seine alte Ölheizung durch eine klimafreundlichere Wärmelösung ersetzen möchte, braucht dafür nicht zwingend in eine teure Heizung zu investieren: Mit der Wärmestrategie der SWG sind neue Gasheizungen, die vergleichsweise geringe Investitionen erfordern, weiterhin möglich. Durch den steigenden Anteil Biogas werden sie immer klimafreundlicher. Auch bleibt Gas laut Lars Losinger preislich interessant: «Unsere Gaspreise liegen rund einen Drittel unter den Kosten alternativer Technologien wie zum Beispiel Fernwärme. Mit Gas heizt man also nicht nur klimabewusst, sondern auch spürbar günstiger.» 

 

Unterwegs Richtung Netto-Null

Doch warum hat die SWG überhaupt eine neue Wärmestrategie entwickelt? Lars Losinger erklärt es so: «Das Wärmegeschäft gehört für uns als Gasversorgerin seit jeher zu den Kernaufgaben. Deshalb wollen wir genau wie beim Strom auch im Wärmebereich dazu beitragen, dass die Schweiz bis 2050 klimaneutral wird. Die neue Wärmestrategie zeigt auf, wie wir dazu vorgehen. Sie basiert auf dem, was wir heute schon können, und verbindet es mit dem, was morgen zählt – erneuerbare Energie, regionale Produktion und intelligente Netze. Gleichzeitig unterstützt sie unser Ziel, die SWG von der Energieversorgerin zur Produzentin erneuerbarer Energie zu entwickeln.»

Strom und Gas ergänzen sich optimal

Mit ihrer Wärmestrategie hält die SWG bewusst an ihrer bestehenden Infrastruktur fest: Das Gasnetz bildet zusammen mit dem Stromnetz auch künftig das Rückgrat der Energieversorgung. Aus gutem Grund, wie Lars Losinger sagt: «Für eine sichere, klimafreundliche und zugleich bezahlbare Energieversorgung ergänzen sich die beiden Energieträger Strom und Gas optimal. Das Gasnetz ermöglicht, die Wärmeversorgung schrittweise zu dekarbonisieren – durch Biogas und Gase, die aus erneuerbarem Strom produziert werden. Fossiles Gas wird in der künftigen Gasversorgung also eine immer kleinere Rolle spielen und erneuerbares Gas eine immer grössere.»