Erfolgsgeschichte: Meilenstein für den Windpark
Die Realisierung des Windparks auf dem Grenchenberg rückt näher: Das kantonale Verwaltungsgericht hat die Beschwerden gegen das Baugesuch abgewiesen und die vom Kanton erteilte Baubewilligung gestützt. Weil auch gegen dieses Urteil Beschwerde erhoben wurde, liegt der Ball nun beim Bundesgericht.
Der Windpark auf Grenchenberg wird einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. Denn zwei Drittel des Windstroms fällt im Winterhalbjahr an – also dann, wenn er am meisten gebraucht wird. Mit dem Bau des Windparks kann die SWG beginnen, sobald die rechtskräftige Baubewilligung vorliegt.
Auf dem Weg zu dieser Bewilligung hat das Projekt im vergangenen Frühling einen Meilenstein erreicht: Durch die Abweisung der Beschwerden gegen das Baugesuch hat das kantonale Verwaltungsgericht die vom Kanton erteilte Baubewilligung bestätigt.
Beschwerde vor Bundesgericht
Die Organisation Helvetia Nostra hat beim Bundesgericht eine Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts eingereicht. Derzeit ist offen, wann das Gericht darüber entscheidet. Anfang August hat es der Beschwerde aufschiebende Wirkung erteilt. Das heisst, dass die SWG bis zum Urteil des Bundesgerichts nicht mit den baulichen Arbeiten am Windpark beginnen darf. Wichtig dabei: Diese Verfügung des Bundesgerichts geht nicht auf den Inhalt der Beschwerde ein und sagt nichts über das spätere Urteil aus.
Weist das Bundesgericht die Beschwerde ab, ist die Baubewilligung für den Windpark rechtskräftig und die Realisierungsphase des Projekts beginnt. Dazu sagt Lars Losinger, Geschäftsleiter der SWG: «Bei der Planung für den Windpark haben wir alle relevanten Fragen geklärt. Dies bestätigt auch das Urteil des kantonalen Verwaltungsgerichts. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass das Bundesgericht die Beschwerde abweist.»
Vorbereitungsarbeiten laufen weiter
Inzwischen führt die SWG die Vorbereitungsarbeiten für den Windpark weiter. Dazu gehören auch die geplanten Massnahmen für die ökologische Aufwertung auf dem Obergrenchenberg. Es handelt sich um Ersatzflächen für die durch den Windpark beanspruchten Gebiete. Auf rund 20 Hektaren entstehen wertvolle Lebensräume für die heimischen Brutvögel wie Heidelerche, Feldlerche sowie Baum- und Wiesenpieper.